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Zeche Hannover und Skulptur von Marcus Kiel – Bochum Hordel

Die Zeche Hannover wurde 1857  errichtet – ihren Name erhielt sie vom Wohnort ihres Gründers Carl Hostmann. 25 Jahre später ging sie in den Besitz von Alfred Krupp über. Ihr Malakowturm wirkt mehr wie eine mittelalterliche Burg, als eine Zeche. In der Maschinenhalle befindet sich eine Dampffördermaschine aus dem Jahre 1893. Sie ist das Prunkstück des Westfälischen Industriemuseums “Zeche Hannover”.

Die Installation “Fortschritt” des Bochumer Künstlers Marcus Kiel wurde erstmals 1998 zur Eröffnung des Industriemuseums aufgestellt. 350 Paar ausgelatschte Bergarbeiter-Stiefel stehen vor dem Eingang und erregen hohe Aufmerksamkeit.  “Sie sollen Denkanstöße geben”, erklärt der Künstler. Die Schuhe sollen zum einen an diesem idyllischen Ort daran erinnern, was einst hier passierte: schmutziger Bergbau. Gleichzeitig sollen sie darauf aufmerksam machen, welche Folgen der Strukturwandel mit sich brachte. Früher definierten sich die Menschen dieser Region durch die Arbeit mit Kohle und Stahl. Der Zusammenhalt der Kumpels in den Zechen war stark.“

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